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Paradedisziplin für Hermes+: Obst und Gemüse im fliegenden Wechsel kennzeichnen bei Pakstation Venlo

Hermes+ am Tomatenband

Tomaten, Paprika, Zitronen, Zucchini, abgepackt in Netze oder portioniert und in Folie eingeschweißt in Kunststoffschalen sind klassische Auslagen im Einzel- und Großhandel. Dass das biologische Gut eine Verpackung erhält, dafür sorgt Pakstation in Venlo. Das Unternehmen der Weyers Gruppe hat eine Packhalle im Fresh Park, einem Gewerbegelände auf 130 Hektar Fläche für Firmen aus dem Nahrungsmittelsektor. Bei Pakstation Venlo wird Obst und Gemüse aus eigenen Anbaugebieten im Umland sowie außerdem aus Belgien, Spanien und Israel lose angeliefert, maschinell sortiert und verpackt. Auf LKWs verlässt es Venlo zu Kunden vorzugsweise in Deutschland.

Für die Etikettierung der verpackten Naturalien sorgen vollautomatische Warenauszeichnungssysteme mit Hermes+ Druckern. Der niederländische Systemintegrator und cab Partner Zomerdam hat die Drucker um Module für die Etikettenübergabe erweitert und anwendungsspezifisch in die Packlinien integriert. Im Verbund mit beispielsweise Kontrollwaagen und Zählsystemen wurden so kompakte, technisch und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen für Pakstation Venlo geschaffen.

Doppelpack

Im Innenraum der Packhalle hängt ein süßlicher Duft in der Luft. Rund 5.000 qm Fläche bieten ausreichend Platz für mehrere Packlinien. Hier transportieren, zählen und wiegen modernste Maschinen Obst und Gemüse und lassen es schadlos in Netze oder Folienverpackungen gleiten. Für die Etikettierung wurden an jeder Packlinie zwei Hermes+ Druck- und Etikettiersysteme verbaut: ein System klassisch, das andere kopfüber. So können durchlaufende Waren von oben und von unten gekennzeichnet werden.

Etikettieren per Luftstoß und Saugband

Der Zomerdam Servicemonteur Robbert Assmann erklärt die Mechanismen der Etikettenübergabe: Im Fall der Etikettierung von oben auf die Verpackung wird nach dem Druck das Etikett vor der Spendekante des Hermes+ von einem Übergabemodul übernommen. Dieses wird bis über die Verpackung bewegt. Im Abstand von einigen Zentimetern zur Paketoberfläche wird das Etikett durch einen starken Luftstoß kontaktlos auf die Verpackung angeblasen. Auf diese Weise wird kein Druck auf das Obst oder Gemüse ausgeübt. Für die Etikettierung von unten auf eine Verpackung wurden die Hermes+ unterhalb des Förderbands kopfüber in der Linie verbaut. Ein Saugband transportiert das bedruckte Etikett zur Spendeposition. Beim Durchlauf der Ware rollt sich das Etikett auf die Verpackung an. Ein Sensor steuert die Übergabeposition. Am Ende der Packlinie nehmen die Mitarbeiter das verpackte und gekennzeichnete Gut entgegen und kommissionieren es in Behälter.

Etikettendruck „on the fly“
Etikettendruck „on the fly“
Variable Wiegedaten werden in Sekundenbruchteilen an den Drucker gesendet und auf das Etikett gedruckt.

Obst und Gemüse kennzeichnen mit Druckern und Etikettiersystemen von cab und Zomerdam: Wie sind hierzu die Erfahrungen bei Pakstation Venlo? Der Assistant Manager Jack Martens hat unsere Fragen beantwortet.

Warum werden Paprika und Co. gekennzeichnet?
Martens: Auf dem Etikett auf der Verpackung stehen alle Informationen zum Produkt. Um welchen Artikel handelt es sich? Woher kommt er? Welche Füllmenge ist enthalten? Die Verbraucher müssen sich auf die Auszeichnung mit den jeweiligen Handelsklassen und die damit verbundenen Qualitätskriterien verlassen können.

Welche Anforderungen stellt man bei Pakstation Venlo an die Drucker und Etikettierer?
Martens: Als produzierendes Unternehmen brauchen wir Geräte von höchster Qualität, die bei starker Belastung fehlerfrei arbeiten. Die Geräte müssen flexibel sein und bei der Umstellung auf einen neuen Auftrag mit einem neuen Etikett die Umrüstzeit so minimal als möglich halten.

Obst- und Gemüseverpackungen
Eindeutig lesbare Informationen
Was auf einer Obstverpackung stehen muss, ist gesetzlich geregelt.

Wie sind Sie auf cab aufmerksam geworden?
Martens: Der Beginn unserer Kooperation liegt schon länger zurück. Zunächst haben wir mit cab Desktopdruckern Etiketten für unsere Transportboxen gedruckt. Das hat bestens funktioniert. Also sind wir einen Schritt weiter gegangen und haben vor vier Jahren mit Zomerdam die ersten beiden Hermes+ Druck- und Etikettiersysteme in unsere Packlinien integriert. Im Frühjahr 2016 folgten vier weitere Hermes+. Heute arbeiten zwölf solche Systeme in insgesamt sechs Packlinien. Ein fertig konfiguriertes Ersatzgerät halten wir für den Fall eines Austauschs in der Hinterhand.

Wie wird ein Druckauftrag ausgeführt?
Martens: Unsere Kunden bestimmen, welche und wie viele Früchte bzw. welche Gewichtsmengen verpackt werden. Beispielsweise werden in einem Anruf oder in einer E-Mail 500 Gramm Rispentomaten verpackt in einer Schale beauftragt. Dieses Produkt erhält in unserer Datenbank beim Kunden eine Artikelnummer und einen PLU-Code für die Identifikation. Wir erstellen das Etikett mit allen Basisinformationen und weisen dieses der Artikelnummer zu. Beauftragt der Kunde in der Zukunft neuerlich dieses Produkt, kann der Mitarbeiter am PC anhand der Artikelnummer sofort das Etikett auswählen und dieses direkt aus der Datenbank dem Drucksystem als Druckauftrag zuweisen.

Demnach ist also Geschwindigkeit Trumpf ...
Martens: Das ist richtig. Unser Anspruch ist es, wenn nötig anstatt 30 Verpackungen pro Minute auch 60 oder 100 zu schaffen. Die Etiketten müssen dabei gut sichtbar auf der Verpackung angebracht werden und die Informationen auf dem Etikett gut lesbar sein. Die cab Geräte erfüllen diese Kriterien, worüber wir sehr glücklich sind. Im Austausch mit cab und Zomerdam halten wir fortlaufend Ausschau nach Verbesserungen. Für die Zukunft streben wir an, die Taktrate an den Packstationen weiter zu erhöhen.

Hermes+ im Einsatz
Im Bild links Jack Martens, rechts Robbert Assmann


Video zu dieser Anwendung

Obst und Gemüse kennzeichnen mit Druckern und Etikettiersystemen von cab bei Pakstation Venlo.

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Eingesetzte Produkte

Druck- und Etikettiersysteme Hermes+


 

Oktober 2018

cab Produkttechnik GmbH & Co. KG

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76131 Karlsruhe

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