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WERMA setzt Signale: Etikettendruck zur Typisierung von Produkten

WERMA setzt Signale - Etikettendruck zur Typisierung von Produkten

Angenommen, Sie betreten die Werkhalle oder das Lager eines Maschinenbauers oder eines Betriebs der Automatisierungsbranche: Dann stehen die Chancen gut, dass dort Signalsäulen oder -leuchten optisch den aktuellen Betriebszustand von Maschinen oder Produktionslinien anzeigen. Oder aber Hupen, Sirenen oder Summer machen akustisch aufmerksam auf Störungen oder Überlasten, im Dauerton oder alternierend.

Die WERMA Signaltechnik GmbH plant und fertigt über 3.500 Varianten dieser Produkte am Firmensitz in Rietheim-Weilheim. In der Produktion und bei der Montage der Signalgeräte nimmt der Druck von Typenschild- sowie Verpackungsetiketten eine Schlüsselrolle ein. Seit 2012 wird er mit cab Druckern der Typen A4+, A2+, EOS4 und MACH4 realisiert.

Links im Bild der WERMA Leiter Steuerung und Logistik Klaus Frey, rechts der Leiter Montage Klaus Marquardt
Informationen müssen gut lesbar sein. Nach dem Druck der Etiketten prüfen Scanner die Druckqualität.
Links im Bild der WERMA Leiter Steuerung und Logistik Klaus Frey, rechts der Leiter Montage Klaus Marquardt

Robuste Geräte, flexibel im Einsatz

„In Sachen Hardware erwarten wir robuste Geräte mit hoher Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit“, sagt Klaus Frey. Er ist im Aufgabenfeld Steuerung und Logistik unter anderem verantwortlich für die Integration der Etikettendrucker in die bestehende Systemlandschaft. Die Etikettenanwendungen im Hause WERMA umfassen viereckige, runde und gestanzte Materialien in verschiedenen Größen. „Im Besonderen“, so Herr Frey, „benötigen wir für unsere Typenschilder eine hohe Auflösung für die Grafiken und bei den Verpackungsetiketten eine sehr gute Lesbarkeit der Barcodes.“

Für schnellen und sicheren Zugriff der Drucker auf die Daten sorgt eine von cab in Verbindung mit der Middleware Database Connector für WERMA entwickelte Softwareanwendung. Daten können über den lokalen Server aus der Datenbank abgefragt und als Etikett gedruckt werden.

Mehrere Tausend Komponenten am Tag

An den automatisierten Fertigungslinien in der Montage sind täglich bis zu 6.000 Komponenten zu kennzeichnen. Hinzu kommen diverse Handarbeitsplätze. Hier kennzeichnen Mitarbeiter beispielsweise fertig montierte Kalotten für die modularen Signalsäulen mit einem Typenschild, verpacken das Element in einen Karton und etikettieren diesen.

Im Schnitt werden dabei täglich 10.000 Produkte mit einem Typenschild gekennzeichnet und die dazugehörige Verpackung etikettiert.

Die Quote der Eigenfertigung bei WERMA ist hoch. „Alle Spritzguss-, Elektronik- sowie Stanzteile, die wir für unsere Produkte benötigen, stellen wir hier im Hause her“, sagt Klaus Marquardt, Leiter der WERMA Montage.

Seite an Seite bei der Produktkennzeichnung Etikettendrucker der Bautypen A2+ und A4+
Seite an Seite bei der Produktkennzeichnung -
Etikettendrucker der Bautypen A2+ und A4+

Verschiedene Drucker, dasselbe Ziel

Die ersten cab Drucker, die seit 2012 bei WERMA zum Einsatz kommen, sind Geräte der Bautypen EOS4 und MACH4. Bei den Druckern der EOS-Serie handelt es sich um Kompaktgeräte, die mit vielen Funktionen großer Industriedrucker ausgestattet sind. Sie lassen sich mit Standardkomponenten ausbauen und um Funktionen erweitern. Teures Spezialequipment hinzu zu kaufen ist nicht nötig. MACH4-Drucker wiederum sind Toploader. Das heißt, Etiketten und Thermotransferfolien werden von oben zentriert in das Gerät eingelegt. Damit benötigen diese Drucker beim Öffnen des Gerätedeckels seitlich keine Fläche.

Mit der Zeit und mit zunehmendem Bedarf ergänzten oder ersetzten industrielle Drucker A4+ und A2+ die EOS4- und MACH4-Modelle. Für die Geräte der Druckerreihe A+ sowie für deren Nachfolgeserie SQUIX bietet cab umfangreiche Möglichkeiten zur Geräteerweiterung an - zum Beispiel Applikatoren für die automatische Etikettierung, externe Vorrichtungen zum Auf- oder Abwickeln des Etikettenmaterials, Schneidemesser zum Vereinzeln oder Stapler zum Aufschichten der Etiketten. Die Zahlen „2“ respektive „4“ beim Druckertyp signalisieren die mit diesem Gerät realisierbaren Druckbreiten in der Maßeinheit Zoll. In Abhängigkeit der Druckauflösung sind mit 2-Zoll- Geräten der neuesten Industriedruckergeneration Druckbreiten bis 56,9 mm möglich (prädestiniert für die WERMA Typenschilder), bei 4-Zoll-Geräten solche bis 108,4 mm (für die WERMA Verpackungsetiketten).

Betrieb im Spendemodus

Die meisten der derzeit mehreren Dutzend cab Drucker bei WERMA werden im Spendemodus betrieben. Im Gegensatz zu Druckerausführungen, die das Etikettenmaterial an der gezackten Abreißkante abtrennen, lösen Drucker mit Spendefunktion während des Druckens das Etikett vom Trägermaterial. Der Vorteil für den WERMA Mitarbeiter liegt buchstäblich auf der Hand: Er kann das Etikett manuell abnehmen und auf das Produkt oder die Verpackung kleben.

Fokus auf Innovation

Durch schlanke Strukturen, flexible Fertigungsprozesse und das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden WERMA Produkte auf höchstem Niveau gefertigt. Die innovative Denke WERMAs wurde bis heute mehrfach prämiert - zum Beispiel mit dem bundesweiten Innovationspreis TOP100 oder auch dem familyNET-Award für besonders familienfreundliche Projekte.

Meldeleuchte

Kurz bemerkt

WERMA ist eine Marke mit 67-jähriger Tradition. Auf die Produktion von Haartrocknern folgten Summer und Hupen, später optische Signalgeräte. 1993 meldete man auf die modulare Signalsäule, die bis dahin ausschließlich als fertig konfektionierte Säule auf dem Markt war, ein Patent an. Heute ist WERMA Europas führender Hersteller für optische und akustische Signalgeräte sowie intelligente, vernetzte Systeme zur Prozessoptimierung. Rund 310 Mitarbeiter an sieben Standorten sowie Handelsvertretungen in 35 Ländern repräsentieren das Unternehmen weltweit.

 


 

 
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Eingesetzte Produkte

 


 

Juli 2017

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Wo liegen die Vorteile der ? cab Vertriebsleiter Nord Jens Heidel gibt Antworten. https://www.cab.de/laser-interview/ 

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