Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie diese Webseite benutzen, erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies gemäß unserer Datenschutzerklärung einverstanden. Falls Sie keine Cookies zulassen möchten, können Sie diese Funktion in Ihrem Browser deaktivieren. Hinweise dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Etiketten und Transferfolien: Fragen an Heiko Weber

Etiketten und Transferfolie

Heiko Weber
Heiko Weber
Abteilungsleiter
Etiketten und Transferfolien

Etiketten gibt es wie Sand am Meer. Welches Material eignet sich für den Thermotransferdruck?

Im Wesentlichen sind das Papiere und Kunststoffe. Papier ist besonders wandlungsfähig. In den Anwendungen unserer Kunden aus den unterschiedlichsten Gewerben kommt es glatt und holzfrei, mit rauer Oberfläche oder besonders hochwertig mit spezieller Beschichtung zum Einsatz. Wo hohe Beständigkeit gegen Feuchte oder sehr hohe Temperaturen sowie Reißfestigkeit verlangt werden, sind Kunststoffe wie Polyethylen, Polypropylen, Polyester oder auch Polyimide die erste Wahl. Ich denke da zum Beispiel an die Fertigungsstraßen in der metallverarbeitenden und Elektroindustrie, an die Warenlagerung in Außenbereichen, an Pharmaprodukte und Kosmetika.

Wie steht es mit Spezialanwendungen?

Mit unserem aktuellen Sortiment dürfte kaum ein Wunsch offen bleiben. An dieser Stelle drei Beispiele, die das verdeutlichen. Für die Typenschildbeschriftung liefern wir Kunststoffetiketten mit metallisierter Oberfläche aus. Unsere selbstlaminierenden Folienetiketten aus PVC schmiegen sich insbesondere an Kabel und andere Rundmaterialien an. Und Fenster- und Türenbauer erhalten von uns auf Anfrage Etiketten mit einem Schutzlaminat, das sich nach Abschluss der Holzveredelung bequem abziehen lässt.

Drucken cab Thermotransferdrucker auch Thermodirektetiketten?

Das hängt vom Druckertyp ab. Wurde das Gerät für beide Verfahren entwickelt, ja. Thermodirekt beschränkt sich auf den Druck auf thermosensitives Papier. Dieses verfärbt sich durch direkte Hitzeeinwirkung des Druckkopfs. Anders ist es beim Thermotransfer. Hier schmilzt eine Transferfolie Farbe auf das Etikett auf. Es lassen sich eine Vielzahl von Papieren, Kunststoffe und Sondermaterialien bedrucken. Der Einsatz der Transferfolie – andere sagen Farbband – macht den Druck außer in schwarz auch mit weiteren Farben möglich.

Stichwort Transferfolie – welche Faktoren entscheiden über deren Qualität?

In Abhängigkeit der Anwendung und des Etikettenmaterials stellen wir die Qualitätsstufen Wachs, Harz/Wachs und Harz zur Verfügung. Wachsfolien machen insbesondere beim Druck auf Papier Sinn, weil das Wachs sehr gut in das Etikettenmaterial einschmilzt. Mit Harz/Wachs-Gemischen ist man beim universellen Druck auf glattem Papier und Kunststoff besonders flexibel. Wird in rauer Umgebung auf Kunststoffetiketten gedruckt, führt kaum ein Weg an Harzfolien vorbei. Das liegt primär an deren Robustheit. Synthetisches Harz ist wisch- und kratzfest und beständig gegen Chemikalien und Öle.

Ist es ein Vorteil, Hardware, Etiketten und Transferfolie vom selben Anbieter zu beziehen?

Auf jeden Fall! Soll die Produktkennzeichnung den höchsten Ansprüchen an Qualität, Zuverlässigkeit und Sicherheit genügen, müssen Drucker, Etiketten und Transferfolie zusammenpassen. Das ist mit unseren Produkten gegeben. Die Oberflächen unserer Etiketten sind optimiert für hohe Detailwiedergabe im Thermotransferdruck, die Durchmesser der Rollen und Kerne sowie die Wicklung auf cab Drucker abgestimmt. Außerdem werden unsere Etiketten für die automatische Verarbeitung optimiert, was ein Maximum an Prozesssicherheit ermöglicht. Unsere Transferfolien haben besondere Rückenbeschichtungen, die die Restwärme besser ableitet und statische Aufladung vermeidet. Dies verbessert die Druckqualität und verlängert die Lebensdauer des Druckkopfs.

Jeder hat sich schon mal über Klebereste beim Etiketten entfernen geärgert. Hat cab eine Lösung?

Die haben wir! Klebstoffrückstände auf dem Untergrund sind nicht nur lästig, sie gefährden im Unternehmen auch die Sicherung der Qualität. Wird das neue Etikett über das alte geklebt, können Barcodes oder andere relevante Informationen nicht mehr erkannt werden. Unsere Lösung für saubere Mehrfachbeklebung auf Produkten heißt cab labelbase. Die Anwendung ist simpel: cab labelbase am gewünschten Ort fixieren, Etikett draufkleben, fertig! Wird das Etikett wieder entfernt, verbleiben keine Rückstände.


September 2017

cab Produkttechnik GmbH & Co. KG

Wilhelm-Schickard-Str. 14
76131 Karlsruhe

Anrufen
Schreiben Sie uns
Support anfordern

cab finden Sie auch auf:

Tweets von @cab_news

Folgen Sie uns auf Twitter

cab Newsletter

Mit dem cab-Newsletter informieren wir Sie regelmäßig per E-Mail rund um das Thema Kennzeichnung. Völlig kostenlos und unverbindlich. Um Sie mit unserem cab-Newsletter persönlich und individuell ansprechen zu können, benötigen wir noch einige Informationen von Ihnen. Sie können den Newsletter jederzeit abbestellen.

Jetzt abonnieren!
Newsletter abbestellen
Live Chat